Librido
Kategorisierung
Anspruchsvoll Historisch Literarisch Umfangreich Roman Politisch Nationalsozialismus Widerstand Kleinbürgertum Deutschland Berlin 1940-1942 Neuauflage Sprachgewaltig Kleinkriminelle
Gewähltes Buch
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Titel Jeder stirbt für sich allein: Roman
Autor Hans Fallada
Verlag Aufbau Verlag
ISBN-10 3351033494
ISBN-13 9783351033491
Seitenanzahl 704
Erscheinungsjahr 2011
Taschenbuch nein
Großdruck nein
In Librido.at eingetragen 2011-08-02 13:09:12
Beschreibung
Die (ungekürzte) Neuauflage eines deutschen Romans aus dem Jahr 1947 als internationales literarisches Großereignis – schwer zu glauben, aber wahr. Und vor allem: absolut zu Recht. Denn Hans Falladas „Jeder stirbt für sich allein“ über ein Berliner Ehepaar, das zwischen 1940 und 1942 auf handgeschriebenen Postkarten gegen das Hitlerregime aufrief (und dafür hingerichtetet wurde), ist nicht nur die Dokumentation des Widerstands sogenannter „kleiner“ Leute, sondern auch ein sprachgewaltiges Epos über das Berlin der Nazizeit. Nach dem Tod ihres Sohnes an der Front schreiben Anna und Otto Quangel widerständische Botschaften auf Karten, die sie auf öffentlich zugängigen Plätzen hinterlegen, und rücken damit ins Visier von Kommissar Escherich. So viel zur Haupthandlung, die Fallada in „sein“ Berlin einbettet. Das Berlin der Kleinbürger und -kriminellen, der Hochstapler und Prostituierten, der Opfer und Täter, der Straßen, Kneipen und Hinterhöfe. Kurzum: Ein Meisterwerk, das Gott sei Dank wiederentdeckt wurde.
Eingetragen von ahauser

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